0-Fehler-Prinzip

 

Unter dem Begriff 0-Fehler-Prinzip versteht man eine Produktion ohne Ausschuss und Nacharbeit. Das dieser Zustand meist nur temporär zu erreichen ist sollte jedem, der vom Fach ist, klar sein. Dennoch, durch eine kontinuierliche Verbesserungen Richtung 0-Fehler, werden die Qualitätskosten stetig sinken und die Prozesse verbessert.

 

Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Kunden. Eine gemeinsame Definition von Qualität und welche Anforderungen der Kunde an das Produkt stellt, senken in der Regel die Qualitätskosten. Wenn die internen Qualitätsanforderungen sehr viel grösser sind als der Kunde verlangt, verschwendet man wertvolle Ressourcen und Kapital.

 

Sinnvoll ist auch noch eine interne Einteilung in eine Kunden-Lieferanten Beziehung. Jeder Prozesseigner ist Lieferant, Produzent und Kunde gleichzeitig innerhalb der eigenen Firma. Alle arbeiten nach drei einfachen Grundregeln:

 

     1.) ich nehme keine schlechte Qualität an

     2.) ich produziere keine schlechte Qualität und

     3.) ich gebe keine schlechte Qualität weiter

 

Alle Maßnahmen erfordern eine klare Ansage des Managements und Umsetzung vor Ort durch die jeweiligen Führungspersonen. Schulungen der Mitarbeiter sind Pflicht.

 

Ein Bild wird eingefügt, sobald die Rechte geklärt sind.