KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess)
Unter KVP versteht man den kontinuierlichen Verbesserungsprozess in kleinen Schritten. Die Japanische Bezeichnung von KVP heißt KAI ZEN - Verbesserung zum Guten bzw. Besseren.
KVP (Stufe 2) ist eine Erweiterung von dem beschriebenem KVP (Stufe 1). Ziel in der zweiten Stufe ist es, neben den allgemeinen Verbesserungen auf dem KVP-Board zusätzlich zielgerichtete KVP`s zu definieren und umzusetzen. Ein auf der shop-floor Tafel (Abteilung x) erkanntes Problem, das in einer Abteilung erkannt wurde und auch in anderen Abteilungen vorkommen kann, könnte durch eine definierte KVP-Maßnahme langfristig im gesamten Werk abgestellt werden. Weitere sinnvolle KVP-Maßnahmen lassen sich definieren, wenn z.B. gesetzte Jahresziele, die in Form von KPI`s definiert wurden, vom Soll-Wert stark abweichen.
Tipp: Die Mitarbeiter der Wertschöpfungskette bei der Umsetzung der KVP`s mit einbinden und zusätzlich die Hintergründe des KVP`s erläutern. Dies sorgt für mehr Akzeptanz auf der Umsetzungsebene und regt die Mitarbeiter dazu an, neue KVP-Ideen auf den KVP-Boards zu definieren.
Neben den zwei beschriebenen KVP-Umsetzungen kommt noch eine dritte Möglichkeit hinzu, die sehr oft eingesetzt wird. Es handelt sich um KVP-Workshops bzw. Kaizen-Workshops. KVP-Workshops dauern in der Regel zwischen 1/2 Tag und 2 Tage und haben eine genau definiertes Ziel. Ein erfahrener KVP-Moderator leitet die Meetings. Einer der gängigsten KVP-Workshops ist der sogenannte SMED-Workshop (single Minute exchange of die). Ziel ist es, die Rüstzeit eines Prozesses stark zu verkürzen (< 10 Minuten).
Grafische Abbildung eines KVP-Zyklus nach dem Floor- Management Entwicklungssystems (FMDS) nach Liker.